Die Kirche des Hl. Georg auf dem Berg bei Kras wurde nur teilweise, in der archäologischen Schicht, erhalten. In der Schenkungsurkunde in glagolitischer Schrift von 1230 wird erwähnt, dass sie Juraj Pariježić errichten ließ und er sie nach dem Tod seines letzten Nachfolgers dem „Kapitel“ hinterließ. Bis zum Jahr 1570 wirkte die Bruderschaft des Hl. George innerhalb der Kirche.

Die Kirche ist ein einschiffiges Gebäude mit ausgeprägter halbrunder Apsis im Osten. An der Südwand sind die in regelmäßige Reihen angeordneten Schnittsteine sichtbar, mit denen sie erbaut wurde. Die Überreste der Kirche weisen auf die romanische Bauweise hin, die bei einer Reihe von Inselkirchen erkennbar ist. Es gibt keine sichtbaren Spuren der Umgestaltung, weshalb angenommen wird, dass sie in ihrer ursprünglichen Form blieb bis sie im 18. Jahrhundert verlassen wurde.