Die Bucht des Hl. Petrus wird in der alten glagolitischen Urkunde, einem Kaufvertrag aus dem Jahr 1379, und dann in der glagolitischen Urkunde des Fürsten Ivan Frankopan von 1465 erwähnt, in der sie als „das Land des Hl. Petrus“ bezeichnet wird. Sie liegt an einem äußerst wichtigen Gebiet, da sich hier im Mittelalter Salzwerke befanden und Salz damals ein strategisches Gut, ein Symbol der Macht und ein Zahlungsmittel war.

Die Kirche des Hl. Petrus ist in einem ruinösen Zustand erhalten, jedoch sind mehrere Bauabschnitte erkennbar – die vorromanische und die spätere romanisch-gotische Adaption, auf die der Triumphbogen Bezug nimmt. Zu dieser Zeit wurde die Kirche erheblich erweitert. Die Westfassade ist einfach mit offenem Glockenturm. Die ältesten Mauern der Kirche befinden sich an ihrer äußersten Ostseite, weshalb vermutet wird, dass dieser Teil einst eine kleine vorromanische Kirche war.

Das breitere Gebiet um die Bucht des Hl. Petrus ist eine archäologische Zone, in der Funde aus der Vorgeschichte bis zum Frühmittelalter und Mittelalter gefunden wurden. Daher überrascht es nicht, dass die Kirche vielschichtig ist.